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«Und er sprach zu seinen Jüngern, dass sie ihm ein Schifflein bereit hielten» – so steht es geschrieben im Markus-Evangelium, so steht es auf der Aktie des A.B.C.F.M., des American Board of Commissioners for Foreign Missions. Das war die grösste amerikanische Missionsgesellschaft des 19. Jahrhunderts. Sie verbreitete das Wort Gottes fast auf dem ganzen Planeten. Auch in Mikronesien, der ausgedehnten Inselwelt im Pazifik. Um die Missionare dorthin zu bringen, mobil zu halten und aus der fernen Heimat zu versorgen, war das A.B.C.F.M. auf ein Schiff angewiesen: die «Morning Star», wie sie hier auf der Vignette dargestellt ist. 1856 stach der erste so getaufte Segler bei Boston in See, drei weitere Nachen folgten; zuletzt war eine «Morning Star» unter Dampf unterwegs. Friedrich Dürrenmatt übrigens, Sohn eines Pfarrers und einer missionsseligen Mutter, könnte das bekannt gewesen sein; in seinen «Physikern» tritt jedenfalls der Missionar Oskar Rose auf, der «nach den Marianen dampfen» will; die sind Teil Mikronesiens. Das Kapital für die Kutter beschaffte sich das A.B.C.F.M. beim bibelfesten Publikum. Im Februar 1945 bezog sich Admiral Chester Nimitz, der Oberbefehlshaber der amerikanischen Pazifikflotte, auf den friedvollen Feldzug der «Morgensterne»: Nun gelte es, leider Gottes mit einer militärischen Mission, diese Inseln von den Japanern zurückzuerobern – auch damit die Menschen dort ­wieder als Christen leben dürften. Und siehe, also geschah es.

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