Unternehmen / Ausland

Münchener Rück lässt sich von Corona nicht mehr bremsen

Der weltgrösste Rückversicherer startet relativ unverändert ins neue Jahr und lässt sich von der Coronakrise nicht weiter ausbremsen.

(Reuters) Die Folgen der Corona-Pandemie halten sich für die Münchener Rück in diesem Jahr trotz hoher Totenzahlen in den USA und in Südafrika in Grenzen. Der weltgrösste Rückversicherer gehe «ziemlich unverändert» von einer Covid-19-Schadenbelastung von 600 Mio. € aus, sagte Finanzvorstand Christoph Jurecka am Donnerstag in München. Im ersten Quartal kostete die Pandemie die Münchener Rück unter dem Strich gut 250 Mio. €. Der grösste Teil davon entfiel auf die Lebens-Rückversicherung, die unter der Übersterblichkeit vor allem in den USA litt. Das lasse sich durch geringere Schäden in der Reise- und Auto-Versicherung bei Ergo aber wettmachen, sagte der Finanzchef. «Wir sehen, dass die Fallzahlen zurückgehen, vor allem durch den Impffortschritt. Aber das könnte noch schneller gehen.»

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