Unternehmen / Schweiz

Myriad sucht das Glück im Internet der Dinge

Analyse | Das Handysoftware-Unternehmen stellt die Social-Media-Aktivitäten ein und setzt auf ein neues Angebot. Ob es genug Geld dafür hat, ist offen.

Der Handysoftwarespezialist Myriad war voller Hoffnung, als er vor einem Jahr die Kurznachrichten-App Versy in den USA lancierte. Doch die App ist am Floppen, die Nutzerzahlen des sozialen Netzwerks gehen seit September 2016 zurück. «Wir haben die Investitionen in Versy Ende 2016 beendet. Es wird auch keine Aktualisierung der App mehr geben», sagt der seit Anfang Februar amtierende CEO und VR-Präsident Erik Hansen vor Investoren in Zürich.

Anstelle von Versy soll ein neues Angebot für das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) entwickelt werden. Myriad unternimmt den strategischen Kurswechsel zu einem kritischen Zeitpunkt. Im vergangenen Geschäftsjahr sah das Unternehmen nahezu eine Halbierung des Umsatzes (–46%). Er beträgt lediglich noch 14,7 Mio. $, bei einem Verlust von 29,2 Mio. $. Ende Januar trat zudem CEO Stephen Dunford aus familiären Gründen zurück. Die Rolle des operativen Chefs übernahm der langjährige Verwaltungsrat (seit 2012) und Präsident Erik Hansen.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.