Unternehmen / Finanz

Nach «Too big to fail» rückt Verantwortung der Bankmanager ins Zentrum

Die Grossbanken sind heute sicherer unterwegs als vor der Finanzkrise. Doch nach jüngsten Skandalen regt sich neuer Regulierungswille.

Der Skandal um die horrenden Verluste von Credit Suisse durch ihren Hedge-Fund-Kunden Archegos zieht weitere Kreise. So kommt die Regulierung der Grossbanken wieder auf die politische Agenda. Fokussierte der Gesetzgeber nach der Finanzkrise vor allem auf die Kapitalausstattung, steht nun auch die Verantwortung der Manager im Zentrum.

Vor dreizehn Jahren musste die grösste Bank der Schweiz, UBS, vom Staat gerettet werden. Sie war «Too big to fail» (TBTF) – zu gross und zu wichtig, als dass sie ohne Einsatz von Steuergeld geregelt hätte abgewickelt werden können. «Nach der Finanzkrise haben wir die Chancen genutzt, um die extremen Risiken in den Grossbanken zu reduzieren und für alle Banken das Eigenkapital zu erhöhen», sagt Wirtschaftsprofessor Aymo Brunetti, einst Präsident des bundesrätlichen Beirats Zukunft Finanzplatz, der an der Schweizer TBTF-Regulierung mitgearbeitet hat.

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