Unternehmen / Schweiz

Nachholbedarf bei Finanzprognosen

Nur die Hälfte der an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen gibt sich quantitative Ziele.

Es geht wieder los. Diese Woche haben Klingelnberg, Bossard und Ems-Chemie die Berichtssaison eingeläutet und ihre Semesterergebnisse publiziert. Und wie alle Quartale wieder werden Anleger nicht nur die vorgelegten Zahlenkränze analysieren, sondern auch den Finanzprognosen der Unternehmen grosse Aufmerksamkeit schenken. Denn für professionelle Marktbeobachter ist die zu erwartende Gewinnentwicklung von deutlich grösserer Relevanz als die vergangene, auch mit Blick auf die Aktienbewertung.

Eine grosse Mehrheit der kotierten Schweizer Unternehmen (81%) gibt Anlegern zumindest einen Anhaltspunkt über die zukünftige Geschäftsentwicklung. Aber nur rund die Hälfte gibt sich messbare quantitative Vorgaben. Dreiviertel (74%) geben qualitative Ziele ab. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung der Beratungsfirma IRF unter 47 kotierten Unternehmen aus dem SMI Expanded.

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