Unternehmen / Ausland

Namenswechsel von Transferwise befeuert IPO-Gerüchte

Nach zehn Jahren hat CEO und Mitgründer Kristo Käärmann das Fintech-Start-up in Wise umbenannt.

Es kommt nicht häufig vor, dass ein Fintech-Unternehmen trotz Erfolg seinen Namen ändert. Transferwise hat sich Anfang dieser Woche dennoch zu diesem Schritt entschieden. Künftig tritt das Londoner Start-up, das sich einen Namen als günstiger Geldtransferservice gemacht hat, unter dem verkürzten Namen Wise auf. «Wir wollen damit dem Umstand Rechnung tragen, dass sich das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren gewandelt hat», sagt CEO und Co-Gründer Kristo Käärmann (40) im Videogespräch, das er aus seinem Londoner Wohnsitz mit «Finanz und Wirtschaft» geführt hat. Dieser Schritt hat auch Auswirkungen auf die Kunden. Selbst für das Kerngeschäft der internationalen Geldüberweisungen wird der Brand Transferwise fallen gelassen. Künftig werden Auslandüberweisungen und Multi-Währungs-Kontofunktionen im Wise-Konto aggregiert. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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