Unternehmen / Technologie

Nanosatelliten erobern den Weltraum

Kleinsatelliten sollen eine kostengünstige Datenverbindung aus dem All ermöglichen. Das geringere Risiko für Investoren bergen die Dienstleistungsunternehmen.

Das Wettrennen um den New Space, den privaten Weltraum, ist weit mehr als nur die Weltraumtouristik à la Richard Branson und Elon Musk. Mehr als 90% der Erdoberfläche sind derzeit weiter ohne Internetverbindung: Satelliten versprechen hier Abhilfe zu schaffen. Die Maschinen und Gerätschaften des Internet of Things (IoT) wollen per Internetverbindung Daten liefern oder die Firmware bei Bedarf aktuell halten. 75 Mrd. IoT-Geräte dürften nach Marktschätzungen bis zum Jahr 2025 online gehen.

Bei den geostationären Satelliten vollzieht sich seit einiger Zeit ein Paradigmenwechsel. Die für Datenverbindungen notwendigen Trabanten werden deutlich kleiner und auch deutlich mehr. Laut einer Marktstudie von Euroconsult dürften von 2021 bis 2030 knapp 14’000 Satelliten mit einem Gewicht unter 500 kg in den Erdorbit geschossen werden.

Kleinsatelliten gegen Starlink und Co.

Derzeit sind mehrere sogenannte Meganetze aus Satelliten geplant, die ortsunabhängig kabelloses Breitbandinternet ermöglichen sollen. Für das Programm Starlink des Raumfahrtgiganten SpaceX sollen insgesamt mehr als 30’000 Satelliten in eine erdnahe Umlaufbahn gebracht werden. Bei Amazon baut man unter dem Deckmantel Kuiper an einem ähnlichen System. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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