Unternehmen / Finanz

Nebag fällt in die Verlustzone

Die Beteiligungsgesellschaft schliesst 2020 mit einem Jahresverlust von rund 3,7 Mio. Fr. ab. Trotzdem behält sie die aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik bei.

(AWPè) Die Beteiligungsgesellschaft Nebag (NBEN 9.70 -1.52%) ist 2020 in die Verlustzone gefallen. Sie verweist in einer Mitteilung auf den Einfluss der Corona-Pandemie auf die schwergewichtig im industriellen Umfeld investierten Anlagen.

Insgesamt belief sich der Jahresverlust im Jahr 2020 auf 3,67 Mio. Fr., wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte. Im Vorjahr hatte sie noch einen Gewinn von 6,48 Mio. Fr. vermeldet. Der Verwaltungsrat beurteile das Ergebnis 2020 als «enttäuschend», heisst es.

Auch die Nettoperformance der Gesellschaft war im vergangenen Jahr mit -3,93% negativ. Trotz des Rückschlages habe sich der Verwaltungsrat entschieden, die aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik fortzusetzen: Die Aktionäre erhalten, wie bereits im Januar mitgeteilt, eine Ausschüttung von 0.40 Fr.

2021 werde wiederum ein «sehr anspruchsvolles Jahr», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Nebag gehe davon aus, dass sich die Auswirkungen der Pandemie im laufenden Jahr langsam verflüchtigen würden. Trotzdem würden Teile der Volkswirtschaft noch stark unter den Folgen der Pandemie leiden. Dies werde auch zu einem ungleichen Aufschwung führen.

Den Aktionären wird nun die Neuwahl von Beat Kähli in den Nebag-Verwaltungsrat vorgeschlagen. Kähli ist laut den Angaben CEO und Hauptaktionär der Sitex Properties Holding in Lachen sowie der 1995 gegründeten Avalon Park Group in Orlando, USA.

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