Unternehmen / Konsum

Nestlé bleibt die erste Wahl

Inflationsrisiken setzen den Ambitionen der Nahrungsmittelhersteller Grenzen. Die Strategie gibt den Ausschlag.

Wachstum und profitables Wachstum sind zwei Paar Schuhe. Diese Erfahrung macht derzeit die Nahrungsmittelindustrie. Die meisten Hersteller, darunter Europas top drei Nestlé, Unilever und Danone, haben wieder auf den Wachstumspfad gefunden. Das honorierten auch die Anleger. Doch droht der Umsatzfortschritt durch höhere Kosten  zunichte gemacht zu werden. Die Branche ist gefordert.

Wie rasch die Nahrungsmittelkonzerne nach dem schwierigen Pandemiejahr 2020 den Hebel auf Wachstum umlegen konnten, ist erstaunlich. Klar halfen dabei die gelockerten Restriktionen, die unter anderem wieder Restaurantbesuche ermöglichten. Doch beruht der Erfolg auch auf internen Optimierungen.

Turbo Nestlé

Die Temposteigerung im zweiten Quartal erlaubte es Nestlé sogar, die Prognose für das organische Wachstum für das gesamte Jahr auf 5 bis 6% anzuheben. Zuvor war eine Zunahme über dem Vorjahreswert von 3,6% das Ziel. Damit behält der Branchenführer die Spitzenposition, denn Unilever ist vorsichtiger. Sie geht von 3 bis 5% Zuwachs aus. Auch Danone, die im zweiten Quartal nach vier Vergleichsperioden mit einem Geschäftsrückgang zu Wachstum zurückkehrte, liegt im Hintertreffen.

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