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Nestlé-Hautpflege-Sparte soll Finanzinvestoren anlocken

Nestlés Hautpflegegeschäft hat gemäss der Nachrichtenagentur Reuters eine Reihe von Finanzinvestoren auf den Plan gerufen.

(Reuters/GAH) Die von Nestlé (NESN 95.85 0.8%) im vergangenen September zum Verkauf gestellte Hautgesundheitssparte (Skin Health) hat angeblich eine Reihe von Finanzinvestoren auf den Plan gerufen. Die Private Equity (PEHN 63 0%) Fonds Advent und Cinven hätten sich zusammengeschlossen, um das Geschäft mit einem Wert von rund 7 Mrd. Fr. zu schlucken, erklärten mehrere mit der Situation vertraute Personen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die in Privatbesitz stehende deutsche Merz Pharma Group ist auf der Suche nach einem Finanzinvestor als Partner. Auch die Private-Equity-Gesellschaften Partners Group (PGHN 762 0.69%), Blackstone, CVC, KKR, EQT und Carlyle dürften Offerten für Nestlé Skin Health unterbreiten, hiess es.

Der von Credit Suisse (CSGN 13.68 0%) und Evercore organisierte Verkaufsprozess dürfte in den kommenden Wochen formell starten: Informationspakete sollen Ende Januar verschickt werden, erklärten die Insider. Im erste Angebots-Runde ende voraussichtlich Anfang März.

Auch Konkurrenten wie Beiersdorf (BEI 93.12 0.47%), Allergan, Henkel (HEN3 88.18 0.05%), GlaxoSmithKline (GSK 1525.4 -1.06%), Johnson & Johnson (JNJ 137.52 -0.72%), L’Oreal, Pfizer (PFE 39.38 -1.25%) und Unilever werden als mögliche Interessenten für Teile des Geschäfts genannt. Doch den Insidern zufolge werden sich möglicherweise eher Finanzinvestoren durchsetzen, die die ganze Nestlé Skin Health zu kaufen bereit seien. Eine solche Transaktion sei für Nestlé einfacher. Ein Nestlé-Sprecher wollte sich gegenüber der FuW nicht zu den Spekulationen äussern. Die möglichen Käufer waren gemäss Reuters ebenfalls nicht zu einer Stellungnahme bereit oder vorerst nicht erreichbar.

Nestlé hatte im September angekündigt, die strategischen Optionen für das Hautgesundheitsgeschäft prüfen zu wollen. Eine Entscheidung soll bis Mitte 2019 fallen, hatte es damals geheissen. Der Bereich, der neben Hauptpflegeprodukten auch Mittel gegen Akne und Hautkrebs herstellt, kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von rund 2,7 Mrd. Fr.

Konzernchef Mark Schneider will das Wachstum beschleunigen, Nestlé profitabler machen und sich hierfür von margenschwachen Geschäften trennen. Druck kommt auch vom aktivistischen Investor Third Point, der schnellere und schärfere Schritte fordert.

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