Unternehmen / Konsum

Nestlé muss die Preise weiter erhöhen

Der Nahrungsmittelmulti wird etwas an Tempo einbüssen. Aber wichtiger als das Wachstum sind Aussagen zum Preisdruck.

Nach dem äusserst dynamischen 2021 wird Nestlé im laufenden Jahr einen Gang zurückschalten müssen. Für das am Donnerstag veröffentlichte Quartalsresultat erwarten Analysten ein Wachstum von 2,8%. Organisch, also um Zu- und Verkäufe sowie um Währungseinflüsse bereinigt, ist mit 5% zu rechnen.

Das wäre so wenig wie zuletzt im Schlussquartal 2020. Die Verlangsamung des Volumenwachstums geht laut dem Analysten der Zürcher Kantonalbank unter anderem auf das früher abgehaltene chinesische Neujahrs- und das später gefeierte Osterfest zurück. Zudem ist die Vergleichsbasis anspruchsvoll.

Historisch ist das Tempo aber immer noch sehr hoch. CEO Mark Schneider sagte bereits Mitte Februar, der Start ins neue Jahr sei gelungen. Dabei sorgen die bekannten Treiber für Dynamik: Kaffee, Tierfutter, Vegi- und Gesundheitsprodukte.

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