Unternehmen / Konsum

Nestlé verschiebt Mittelfristziel

Analyse | Der Nahrungsmittelkonzern wächst 2019 so schnell wie seit Jahren nicht mehr. Zum Ausblick äussert sich das Management aber zurückhaltender.

Die gute Nachricht: Nestlé ist 2019 so schnell gewachsen wie zuletzt im Jahr 2015. Dem Nahrungsmittelkonzern gelang ein organisches Plus von 3,5%, nach 3% im Vorjahr. Der Gewinn konnte erneut überproportional gesteigert werden. Doch die am Donnerstag präsentierten Zahlen haben mehr als nur einen Schönheitsfehler. Die Aktien verlieren am Vormittag deutlich.

Am gewichtigsten ist Relativierung des Mittelfristziels. Ursprünglich wollte CEO Mark Schneider im laufenden Jahr ein organisches Plus «im mittleren einstelligen Prozentbereich» erreichen. Neu wird die Prognose ein Jahr – «oder so» – nach hinten verschoben: Zwar wird eine erneute Steigerung erwartet, doch das Unternehmen rechnet erst für 2021/2022 mit einer weiteren Beschleunigung des organischen Wachstums in Richtung des bisher anvisierten Zielbereichs von 4 bis 6%.

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