Unternehmen / Konsum

Nestlé sorgt für ersehnten Impuls

Analyse | Der Nahrungsmittelkonzern nimmt sich das Problemgeschäft mit Wasser erneut vor. Das macht Hoffnung auf mehr.

Manchmal geht es schneller als erwartet. Nestlé-Chef Mark Schneider nimmt sich nur wenige Monate nach der letzten Ankündigung erneut der Wassersparte an: Der Lebensmittelkonzern fokussiert künftig auf Marken- und Premiumwasser wie San Pellegrino und Perrier. Das stockende Geschäft mit regionalen Marken in Nordamerika unterzieht er einer strategischen Prüfung. Das ist ein wichtiger Impuls.

Erst im Herbst 2019 hatte Nestlé ankündigt, die Kategorie neu aufzustellen. Seit Anfang des laufenden Jahres wird das Wassergeschäft nicht mehr global von der Zentrale in Vevey aus, sondern regional geführt. Damit sollten die Ländereinheiten mehr selbst entscheiden können, auf welche Wasserprodukte sie setzen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?