Unternehmen / Konsum

Nestlé schafft sich eine gute Ausgangslage

Analyse | Weitere Preiserhöhungen des Nahrungsmittelkonzerns sorgen für anhaltend hohes Wachstum. Die Aktien spielen ihre defensiven Qualitäten aus.

Dass Nestlé das Tempo des Vorjahres nicht würde halten können, war klar. Zu hoch waren die Vorgaben aus dem äusserst dynamischen 2021. So verlangsamte sich das interne Realwachstum – das produzierte Volumen – im ersten Quartal von 6,4 auf 2,4%.

Aufgrund der grössten Preisanpassungen seit mehr als zehn Jahren resultierte trotzdem ein organisches Wachstum von 7,6%, das mit 2021 mithalten kann und weit über den Markterwartungen sowie dem eigenen Jahresziel liegt. Dabei wurde das Russlandgeschäft bereits herausgerechnet, wo das Angebot auf Grundnahrungsmittel reduziert wurde. Der Gruppenumsatz von 22,2 Mrd. Fr. ist ebenfalls höher, als im Durchschnitt von Analysten prognostiziert wurde.

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