Unternehmen / Konsum

Nestlé hofft auf frisch und E-Commerce

Analyse | Der Nahrungsmittelkonzern übernimmt für mindestens knapp 800 Mio. $ den restlichen Anteil am US-Lieferdienst Freshly. Das verspricht wohl gar viel.

Auf den ersten Blick ist es ein Super-Deal: frische Menüs, bestellt im Internet, fertig gekocht nach Hause geliefert. Mit der Komplettübernahme von Freshly setzt Nestlé auf eine Gewinnerin der Pandemie. Das Geschäft des New Yorker Lieferdienstes wuchs wegen den Ausgangsbeschränkungen rekordverdächtig schnell. Bereits davor hatte es laut den Analysten von Baader Helvea durchschnittlich 80% im Jahr zugelegt.

Freshly wurde 2015 gegründet. Die Idee: Kunden schliessen ein Abo ab. Für 8 bis 12 $ je Mahlzeit werden ihnen pro Woche zwischen vier und zwölf verschiedene Essen nach Hause geliefert. Derzeit sind es wöchentlich insgesamt mehr als 1 Mio. Lieferungen. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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