Zum Glück herrschen am Aktienmarkt Marktkräfte. Gründe für tiefere Kurse gibt es ja genug, nun, da das Virus auch die USA im Griff hat. Verkaufsgründe werden allerdings unbedeutend, wenn die verkaufsbereiten Investoren ihre Aktien verkauft haben und ein Nach­frageüberhang entsteht.

Steigende Kurse sorgen dann dafür, dass Kaufgründe gesucht werden. So entstehen positive Rückkopplungs­effekte. Man findet immer gute Gründe, das zu tun, was man wegen der komfortableren Gefühlswelt tun möchte.

Die Aktien von Nestlé befinden sich seit Spätsommer 2019 in einer Korrektur. Typisch für Korrekturen ist, dass sie zweistufig verlaufen, wobei jeder der Korrekturschübe durch Muster moduliert ist. Das macht die Dinge in der Praxis dann etwas schwieriger, als sie es theoretisch sind. Deswegen habe ich in der Kursgrafik diese Schübe markiert.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?