Unternehmen / Konsum

Nestlé: Warten auf den grossen Wurf

Am Donnerstag präsentiert der Nahrungsmittelhersteller die Jahreszahlen. Der Fokus ist aber auf die Umsetzung der Umbaupläne gerichtet.

Es werden wieder alle Augen auf ihn gerichtet sein, wenn Nestlé am Donnerstag die Jahreszahlen präsentiert: CEO Mark Schneider. Vor gut einem Jahr hat der 52-Jährige die Geschicke des Herstellers von San Pellegrino und Hirz-Joghurt übernommen. Die Spuren sind nicht zu übersehen – fraglich ist, ob sie sich auch positiv im Jahresergebnis 2017 niederschlagen.

Bereits kurz nach seinem Amtsantritt hat Schneider die langfristigen Erwartungen angepasst. Er geht nicht mehr von einem organischen Wachstum gemäss dem Nestlé-Modell zwischen 5 und 6% aus, sondern erwartet ein «mittleres einstelliges Wachstum» ab 2020. Gleichzeitig will er die Profitabilität verbessern. So soll die Ebit-Marge – ohne Restrukturierungskosten – auf 17,5 bis 18,5% steigen, wie er am Investorentag im September ankündigte.

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