Unternehmen / Gesundheit

Nette Nachricht für Zur Rose

Ein Verbot des Versandhandels von Medikamenten in Deutschland ist vom Tisch. Das hellt die Perspektiven auf.

Versöhnliches Jahresende für die  Zur Rose-Gruppe: Der Versandhandel verschreibungspflichtiger Medikamente in Deutschland ist weiterhin möglich. Das Damoklesschwert eines Verbots, das seit Februar über dem Unternehmen schwebte und den Aktienkurs weit unter den Ausgabepreis trieb, ist weg.

Deutschland ist für Zur Rose nach vier Übernahmen seit dem Börsengang im Juli 2017 zum wichtigsten Markt geworden. Im neuen Koalitionsvertrag von CDU und SPD hiess es Anfang Jahr, die beiden Parteien würden sich für ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Medikamenten einsetzen, «um die Apotheken vor Ort zu schützen». Von den 20’000 Apotheken in Deutschland werfen viele zu wenig Geld ab, vor allem solche an ungünstigen Lagen in Städten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?