Unternehmen / Schweiz

Neue Bieter kommen AMS in die Quere

Ein Konsortium kündigt einen «bedeutenden Aufschlag» auf das AMS-Gebot an. Das Rennen um Osram ist wieder offen.

Bain und Advent kommen AMS im Wettbewerb um den Kauf des deutschen Leuchtenherstellers Osram in die Quere. Die beiden Kapitalgeber haben in einem Schreiben an Osram einen «bedeutenden Aufschlag» gegenüber der AMS-Offerte in Aussicht gestellt. Noch handelt es sich um eine unverbindliche Absichtserklärung. Beide meinten es jedoch ernst, ist aus Finanzkreisen zu vernehmen. Jetzt muss AMS im Bieterrennen den nächsten Zug entscheiden. Anleger können sich zurücklehnen.

AMS versteht sich auf Sensoren, die analoge Signale aus der realen Welt in digitale von Smartphone, Tablet & Co. übersetzen. Osram kann mit Licht umgehen. Beide Technologien werden künftig wohl verschmelzen. Der österreichische Chiphersteller AMS, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, bietet daher 38.50 € je Osram-Titel, 10% mehr als das ursprüngliche Bieterkonsortium aus Bain und Carlyle. Der US-Kapitalgeber Carlyle sei nicht bereit gewesen, sein Angebot zu erhöhen, heisst es. Daher hat Bain nun mit Advent zusammengespannt, diese ist ebenso ein US-Private-Equity-Fonds.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.