Märkte / Makro

Neue Geldpolitik-Regel signalisiert gelockerte EZB-Geldpolitik

Zinserhöhungen in der Eurozone werden 2019 noch unwahrscheinlicher. Auch der Konjunkturpessimismus unter den EZB-Ratsmitgliedern wächst.

Mitglieder des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) sprechen mittlerweile offen davon: Die EZB könnte schon bald neue,  langfristige Liquiditätsspritzen beschliessen sowie ihren Ausblick für Zinserhöhungen nach hinten verschieben. Bislang besagt die Forward Guidance, dass die Leitzinsen «bis mindestens zum Sommer auf niedrigen Niveaus» bleiben.

Finanzmarktteilnehmer rechnen allerdings seit Wochen damit, dass die Euro-Notenbank frühestens 2020 ihre Schlüsselsätze anhebt, wie sich aus Futures-Kontrakten ablesen lässt. Eine neue Prognose der Commerzbank, die auf einer neuen Regel basiert, bestätigt nun diese Erwartungen, dass die EZB ihre Geldpolitik dieses Jahr noch lockern wird.

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