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Neue WCM-Studie: Wann eignen sich welche Finanzierungslösungen?

Bei zahlreichen Schweizer Unternehmen ist der Bedarf an Nettoumlaufvermögen in den letzten drei Jahren gestiegen. Die neue Working Capital Management Studie 2019 der Universität St. Gallen liefert dafür eine Erklärung und zeigt Indikatoren für die richtige Wahl der Finanzierungslösung.

Schweizer Unternehmen benötigen wieder mehr Nettoumlaufvermögen (Working Capital): Gemäss der WCM-Studie 2019 des Supply Chain Finance Lab an der Universität St. Gallen ist der Bedarf bei 65% der Grossunternehmen und bei 44% der KMU in den letzten drei Jahren gestiegen. Unternehmerisches Wachstum, längere Zahlungsfristen, erhöhte Lagerbestände, Ramp-up-Effekte und geleistete Vorfinanzierungen sind laut den Befragten die wichtigsten Gründe für diese Entwicklung.

Wie den erhöhten Bedarf an Working Capital finanzieren?

Für die Unternehmen stellt sich die Frage, wie sie den erhöhten Bedarf an Working Capital optimal decken. Eine Schlüsselrolle bei erfolgreichen Firmen spielt dabei Supply Chain Finance (SCF) mit Finanzierungslösungen, die bei den Zahlungsströmen entlang der Wertschöpfungskette ansetzen. «Passende SCF-Lösungen ermöglichen es Unternehmen nicht nur, ihr Wachstum mit freigesetztem Working Capital zu finanzieren. Vielmehr helfen sie durch ihren kollaborativen Charakter auch, die vor- und nachgelagerten Supply-Chain-Partner liquide zu halten und am eigenen Unternehmenswachstum teilhaben zu lassen», erklärt Philipp Wetzel vom SCF-Lab.

Ausgewählte Indikatoren für die Wahl einer SCF-Lösung

Die neue WCM-Studie macht zum ersten Mal auch Aussagen darüber, welche Faktoren bei der Wahl einer SCF-Lösung zu berücksichtigen sind. Ein erster wichtiger Indikator ist die Liquiditätssituation. Ist ein Unternehmen liquiditätsschwach, helfen zum Beispiel Factoring auf der Debitorenseite oder Reverse Factoring auf der Kreditorenseite bei der Finanzierung von Wachstum. Verfügen Unternehmen hingegen über Überschussliquidität, kann diese genutzt werden, um liquiditätsschwache Lieferanten und Kunden finanziell zu unterstützen und den eigenen EBITDA zu verbessern. Ein weiterer wichtiger Faktor, den es bei der Wahl für eine SCF-Lösung zu berücksichtigen gilt, ist die Zusammensetzung des Beschaffungs- bzw. Umsatzvolumens mit Lieferanten beziehungsweise Kunden.

SCF-Lösungen kombinieren

So ist es beispielsweise nicht zwingend ratsam, allen Lieferanten bzw. Kunden dieselbe SCF-Lösung anzubieten, sondern – wie es auch die erfolgreichen SCF-Unternehmen machen – verschiedenen SCF-Lösungen miteinander zu kombinieren. Factoring respektive Reverse Factoring eignet sich für Kunden bzw. Lieferanten mit guter Bonität und hohen Volumen. Dynamic Discounting bzw. Invoice Discounting eignet sich besonders gut, um mittelgrosse Lieferanten bzw. Kunden zu finanzieren. Für volumenmässig kleinere Lieferanten oder Lieferanten mit wenig kritischen Gütern bietet sich hingegen der Einsatz von Procurement-Cards (P-Cards) an. Für Kunden, denen in Bezug auf den Umsatz keine grosse Bedeutung zukommt, eignet sich der Einsatz von Sammelgutschriften bzw. Collective Invoices.

Seit sechs Jahren liefert die WCM-Studie, die das SCF-Lab an der Universität St. Gallen mit PostFinance herausgibt, neue Erkenntnisse und ist für Finanzverantwortliche und Geschäftsführer eine wertvolle Informationsquelle. In der aktuellen Studie finden Sie Antworten auf Fragen wie:

  • Wie entwickeln sich in Schweizer Unternehmen die wichtigsten WCM-Kennzahlen?
  • Wie hat sich die Bereitschaft zur Einführung von SCF verändert?
  • Welche SCF-Lösung passt zu meiner WCM-Strategie?
  • Welche Hindernisse bestehen für die Nutzung von SCF-Lösungen?
  • Wie überzeugen wir interne Abteilungen und externe Stakeholder von SCF-Lösungen?

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