Unternehmen / Ausland

ING: neuer Chef Steven van Rijswijk mit kleinem Wirecard-Makel

Der neue CEO der ING Bank – Nachfolger von Hamers, der zu UBS wechselt – war bisher Risikochef. Einen Kredit an Wirecard hat auch er nicht verhindert. 

Helmut Hetzel, Den Haag

Steven van Rijswijk wird zum 1. Juli CEO der ING Bank und damit Nachfolger von Ralph Hamers, der Chef der UBS wird. Der Managementwechsel an der Spitze der ING ist damit perfekt. Der 49-jährige Van Rijswijk ist ein ING-Eigengewächs und arbeitet schon 25 Jahre für die ­niederländische Grossbank. In den ­zurückliegenden drei Jahren war er als Chief Risk Officer (CRO) Mitglied der Geschäftsleitung. Ausserdem war er für die Strategie verantwortlich.

«Steven van Rijswijk bringt die notwendige Erfahrung und Kompetenz mit», begründet Hans Wijers, Vorsitzender des Verwaltungsrats, die Berufung. Innerhalb der Bank wird der Manager als kollegial, durchsetzungsfähig, flexibel und als kluger Stratege beschrieben. Er startete 1995 bei ING direkt nach ­seinem Ökonomiestudium an der Erasmus­universität in Rotterdam, das er mit einem Master Degree in Business Economics abschloss. Er arbeitete unter anderem in Hongkong, leitete das Grosskundengeschäft und spezialisierte sich auf Übernahmen und Fusionen.

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