Unternehmen / Schweiz

Neuer Mut zu Rückkäufen

Kauft ein Unternehmen eigene Aktien, liefert das auch Anlegern nützliche Hinweise.

Langsam kommt wieder Bewegung in die Schweizer Aktienrückkaufprogramme. Nach einer Sistierung im Frühling kaufen erste Unternehmen wie etwa der Pharmakonzern Novartis und der Industriekonzern ABB wieder eigene Wertpapiere auf. ABB leitet den Erlös aus dem Verkauf der Sparte Power Grid an Hitachi über Rückkäufe seit Juli an seine Aktionäre zurück.

Aktiv ist auch Geberit. Der Sanitärtechniker hat am Mittwoch gar ein neues Programm im Umfang von 500 Mio. Fr. zur Kapitalherabsetzung lanciert.

Rückkauf ist positiv 

Ob Unternehmen eigene Aktien zurückkaufen, ist auch aus Anlegersicht interessant. «Qualitativ hochstehende Unternehmen machen das, auch als Zeichen an den Markt», sagt Martin Lehmann, Fondsmanager bei 3V Asset Management. Meist sei es ein Indiz dafür, dass Gesellschaften ihre eigenen Aktien für zu tief bewertet halten. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.