Unternehmen / Ausland

Neuer Realismus bei Tech-Börsengängen

Nach Fehlschlägen bei Uber und WeWork sind die Bewertungen von Neulingen zurückgekommen. Auch für 2020 zeichnet sich mehr Bescheidenheit ab.

Neues Jahr, neues Glück: 2019 lief es nicht besonders rund für Tech-Unternehmen, die ein IPO (Initial Public Offering) gewagt haben. Prominente Fehlschläge wie Uber und WeWork verdarben vielen die Stimmung. Der neue Realitätssinn sorgt für moderatere Bewertungen in diesem Jahr.

Auch wenn einige spannende Tech-Unternehmen neu an die Börse gegangen sind: Weltweit und über alle Industrien betrachtet war das abgelaufene Jahr kein gutes mit Blick auf neue Börsenkandidaten. Die geopolitische Unsicherheit, so das Fazit des Beratungshauses EY, habe tiefe Spuren hinterlassen. Die Zahl der IPO sank 19% auf 1115. Vor allem dank des saudi-arabischen Ölkonzerns Saudi Aramco blieb das Emissionsvolumen mit einem Minus von 4% auf 198 Mrd. $ jedoch nur knapp unter Vorjahresniveau. Allein in den USA kamen 159 Unternehmen auf den Markt.

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