Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Vorsorge
Unternehmen / Finanz

Neues fürs Alterssparen gefällt

Digitale Mittel prägen unsere Arbeits- und Lebenswelt immer mehr. Viele Mechanismen der ­obligatorischen beruflichen Vorsorge sind überholt. Moderne Ideen kommen in einer Umfrage gut an.

Viele Menschen verlangen eine finanzielle Altersvorsorge, die integraler und transparenter ist und mehr Mitgestaltung erlaubt. Diesen Befund brachte die Befragung der Universität St. Gallen von gut 1200 Personen und Experten im November. Gemäss Professor Martin Eling vom Versicherungsinstitut der Uni legen die Digitalisierung weiterer Bereiche der Arbeitswelt und damit veränderte Beschäftigungsverhältnisse schonungslos offen, wie veraltet das schweizerische Vorsorgesystem in beinahe allen Aspekten mittlerweile ist.

Nur in die Basisvorsorge der staatlichen Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV sind alle Personen einbezogen. Die berufliche Vorsorge ist zwar obligatorisch, doch Erwerbseinkommen unterhalb von gut 21 000 Fr. jährlich sind überhaupt nicht oder nur ungenügend berücksichtigt. Hier gänzlich ausgeschlossen sind Selbstständigerwerbende und Personen im Jobsharing sowie solche, die auf Abruf arbeiten. Ergänzend zur AHV können sie für das Rentenalter nur vorsorgen, wenn sie aus ihrem Einkommen eigenständig alle Sparbeiträge und auch den Invaliditätsschutz finanzieren.

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