Unternehmen / Ausland

Neulinge wagen sich an die deutsche Börse

In der ersten Hälfte des Jahres gehen so viele Unternehmen aufs Parkett wie schon lange nicht mehr. Doch Anleger haben davon bislang nicht viel.

So viele Börsengänge gab es schon lange nicht mehr bei den Nachbarn. Im ersten Halbjahr wagten dreizehn Unternehmen ein IPO (Initial Public Offering) an der Deutschen Börse. Schon jetzt fast so viele wie in den Jahren zuvor insgesamt. «Das erste Halbjahr war gemessen an der Zahl der Unternehmen das beste seit der Finanzkrise – bezogen auf das Emissionsvolumen sogar seit der New Economy», sagt Dennis Etzel, Manager des Value-Opportunity-Fonds. Das zweite Halbjahr indes wird da kaum mithalten.

Schon jetzt trübt sich die Stimmung ein. Der Handelsstreit mit den USA sowie das Aufflackern der Eurokrise sorgen für Unsicherheit bei den Investoren. Anhaltender Mittelabfluss aus europäischen Aktienfonds zugunsten der USA würde die Skepsis der Anleger bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Alten Kontinent spiegeln, heisst es in einer Analyse von PwC. «Der Markt ist spürbar volatiler geworden», sagt Nadja Picard, Partnerin der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Investoren würden defensiver agieren.

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