Unternehmen / Gesundheit

Newron und Addex im Parkinson-Rennen

Die Biotechs planen Studien im selben Bereich. An der Investora buhlen sie ums Anlegerinteresse.

Sowohl Addex als auch Newron wollen Anfang des nächsten Jahres Studien für ihre Wirkstoffe zur Behandlung von Parkinson-Patienten starten. Sie haben dieselbe Nische im Visier: Dyskinesien, unkontrollierte Bewegungen, die durch Parkinson-Medikamente ausgelöst werden.

Newron sieht sich gut gerüstet, da eine Reduktion der Dyskinesien in der europäischen Zulassung ihres Mittels Xadago bereits aufgelistet ist. Nicht so in den USA. Laut Newron-CEO Stefan Weber liegt das daran, dass nur bis zu 40% der Parkinson-Patienten solche Bewegungsstörungen entwickeln, wie er an der Investora in Zürich darlegte. Im gesamten Datenset einer vorherigen Studie sei der Effekt deshalb nicht signifikant gewesen. Die europäische Zulassungsbehörde habe die Wirkung bei der Untergruppe von Parkinson-Patienten hingegen gewürdigt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?