Unternehmen / Ausland

Nicht alle Ölmultis sind gut genug

Die hohen Erwartungen an die Quartalsresultate werden nicht überall erfüllt. Das führte zu Kursrückschlägen.

Die Gewinne der Öl- und Gasmultis sprudelten auch im zweiten Quartal 2018. Geholfen haben erneut die gegenüber dem Vorjahresquartal höheren Ölpreise sowie die Kostensenkungen, die während des Ölpreiszerfalls in den Jahren 2014 bis 2016 vorgenommen wurden. Zwei Konzerne – BP und Total – nutzten den Geldsegen zur Erhöhung der Dividende, zwei Unternehmen – Royal Dutch Shell und Chevron – gaben Aktienrückkaufprogramme bekannt.

Die Gewinnsteigerungen sind mehrheitlich beträchtlich. Bei BP hat sich der Überschuss versiebenfacht, bei Chevron mehr als verdoppelt. Eni legte unter dem Strich 66% zu, Total 44%. Bei Shell und Equinor erhöhte sich der Gewinn je rund ein Drittel. Exxon Mobil musste sich dagegen mit einer Zunahme um «nur» 18% begnügen.

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