Unternehmen / Finanz

«Nicht alles in der Schweiz machen»

Boris Collardi, CEO von Julius Bär, wird, wie er im Interview mit FuW sagt, Hunderte Millionen Franken investieren. Forciert wird damit auch eine europäische Buchungszentrale in Frankfurt.

Monica Hegglin und Thomas Wyss

Ende Jahr werde es in der Schweiz kaum mehr unversteuerte deutsche Kundengelder geben, sagt Boris Collardi. Die Bereinigung läuft auf Hochtouren: «In Europa geben wir Gas.» Der CEO von Julius Bär plant ausserdem Investitionen in Informatiksysteme der Bank von Hunderten Millionen Franken. Da es um die Errichtung einer globalen IT-Plattform geht, könnte die Schweiz punkto Investitionen relativ an Bedeutung verlieren gegenüber Asien und Deutschland. Die Dividendenpolitik soll von den Investitionen nicht tangiert werden, verspricht Collardi. Von den US-Justizbehörden erwartet er im Steuerdossier, dass das spezifische Verhalten der Bank berücksichtigt wird.

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