Unternehmen / Finanz

«Nicht zu hart am Wind segeln»

Jimmy Lee, der Asienchef von Julius Bär, spricht über die veränderlichen Vorlieben der Kunden und die Chinastrategie der Bank.

Für Julius Bär ist Asien eine Art zweiter Heimmarkt. Entsprechend stark richtet die Schweizer Privatbank ihr Angebot auf die dortige Kundschaft aus. Deren Vorlieben verändern sich allerdings schnell – und das liegt nicht nur an der ­Coronapandemie, wie Jimmy Lee im Videointerview mit FuW sagt.

Herr Lee, Julius Bär ist die fünftgrösste Privatbank in Asien. Wie halten Sie, ohne ei­gene Investmentbank oder Asset Management, mit den grösseren Konkurrenten mit?
Wir können unseren Kunden alle Investitionsmöglichkeiten bieten, die sie auch bei viel grösseren Banken haben. Unseren ganzen Fokus und unsere starke Bilanz stellen wir dabei einzig in den Dienst der Vermögensverwaltung. Viele Kunden überlassen uns den grössten Teil ihres ­Vermögens unter den drei bis fünf Banken, mit denen sie Beziehungen pflegen. Wer eine Investmentbank braucht oder mit Einzelaktien handeln will, ist bei uns am falschen Ort.

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