Unternehmen / Konsum

Nick Hayek: «Wir kratzen erst an Chinas Potenzial»

Der CEO der Swatch Group sieht Chancen, die Marktführerschaft für Schweizer Uhren in China auszubauen. Für 2019 sieht er ein «gesundes Wachstum».

Jan Schwalbe und Wolfgang Gamma

Die «ungebrochene Lust der Chinesen am Konsum» stimmt Nick Hayek, CEO des Uhrenherstellers Swatch Group, zuversichtlich über das laufende Jahr hinaus. Wichtig ist für ihn die Kontrolle über die Distribution. Der Onlinehandel wird an Bedeutung zunehmen.

Herr Hayek, in den letzten Auftritten sagten Sie für den Geschäftsgang 2019 ein «gesundes Wachstum» vorher. Sie klangen schon optimistischer, woher diese Vorsicht?
Nein, ich bin sicher kein Pessimist, und gesundes Wachstum hat ja nichts Negatives an sich. Aber das Umfeld ist hektischer als noch vor einem Jahr. Das Hin und Her um den Brexit, die Proteste der Gilets Jaunes in Frankreich zum Beispiel. Das verstärkt Schwankungen, wie wir sie von der Konjunktur eigentlich gewohnt sind. Auf der anderen Seite läuft das Geschäft in vielen Teilen der Welt weiterhin gut, so in den USA, in Japan oder China. Sie erwarten hoffentlich, nach nur drei Monaten, nicht eine präzise Prognose für das gesamte Jahr von mir.

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