Unternehmen

Niedriger Streubesitz verlangt besondere Sorgfalt

Sind Aktien nur wenig liquide, finden Käufer und Verkäufer mitunter nicht zusammen. Das begrenzt die Möglichkeiten.

Eine Zahl, die beim Aktienkauf in das Für und Wider einbezogen werden sollte, ist der Streubesitz. Der Begriff bezeichnet die Aktien, die nicht in festen Händen sind und damit jederzeit an der Börse in den Handel kommen könnten.

Gemäss der Schweizer Börsenbetreiberin SIX sind Titel dann in festen Händen, wenn sie «durch einzelne Personen oder Personengruppen gehalten werden, die durch einen Aktionärsbindungsvertrag gebunden sind», oder wenn sie «durch einzelne Personen oder Personengruppen gehalten werden, die gemäss öffentlich bekannten Tatsachen ein langfristiges Interesse am Unternehmen haben». Dabei handelt es sich oft um Gründerfamilien oder ihre Nachfahren. So halten die Nachkommen des Roche-Gründers Fritz Hoffmann-La Roche nach der Vernichtung des von Novartis erworbenen Aktienpakets rund 75% der Inhaberpapiere des Unternehmens. Der Streubesitz liegt damit bei 25%.

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