Märkte / Makro

«Noch fehlt der Boden für einen neuen Aufschwung»

Martina Müller-Kamp, Leiterin Investment Center und Direktionsmitglied der Graubündner Kantonalbank, sieht gute Gründe, sich defensiv zu positionieren.

Frau Müller-Kamp, noch vor Wochen schien es, als würden sich die Börsen stabilisieren. Dann kamen sie erneut ins Trudeln. Was ist passiert?
Dieses Jahr wurde immer deutlicher, dass die Notenbanken dem Markt Liquidität entziehen. Die Aktienmärkte profitieren in Zukunft nicht mehr von der ultralockeren Geldpolitik. Die Notenbanken haben zudem deutlich gemacht, dass sie angesichts der wachsenden Inflationsgefahren nicht mehr in jeder Situation den Markt mit Liquidität fluten. Gleichzeitig zeigen sich erste Ermüdungserscheinungen in den Wachstumsraten, und die geopolitischen Risiken haben sich zugespitzt. Die Investoren realisieren, dass die Börse keine Einbahnstrasse ist.

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