Märkte / Emerging Markets

Noch keine Krisenpanik

Die Schwellenländer hängen weiterhin an der US-Geldpolitik. Fed-Chef Jerome Powell tritt in Zürich Befürchtungen entgegen.

Keine Angst vor der amerikanischen Geldpolitik – das war die Botschaft des Chefs der US-Notenbank Jerome Powell bei seinem Besuch in Zürich am Dienstag. Höhere Leitzinsen in den USA seien für die Schwellenländer zu bewältigen. Die Rolle des Fed auf die weltweiten Kapitalflüsse würde «oft überschätzt».

Doch die Schwellenländer haben seit Anfang April Anlegern eine schlechte Performance eingebracht. Grund dafür war auch der starke Dollar, der wiederum an den Erwartungen an die US-Zinspolitik hängt. Höhere Zinsen in den USA machen Anlagen in den Schwellenländern unattraktiver. In den vergangenen zwei Wochen wurden gemäss dem Bankenverband Institute of International Finance (IIF) 5,5 Mrd. $ abgezogen.

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