Märkte / Makro

Noch wirkt sich der Shutdown kaum aus

Seit dem 22. Dezember steht ein Teil der US-Regierung still. Das spüren nicht nur die Beamten und diejenigen, die auf die Dienstleistungen angewiesen sind.

Unternehmen verschieben den Gang an die Börse, Abfallberge stinken in den Nationalparks zum Himmel, und vor den Sicherheitskontrollen an den Flughäfen warten Passagiere länger als sonst. Das sind die Konsequenzen des partiellen Stillstands der US-Regierung. Laut Andrew Hunter, Ökonom des Researchhauses Capital Economics, ist «der direkte Einfluss auf die Wirtschaft noch nicht so gross». Die Risiken würden aber steigen, je länger er andauere.

Direkt betroffen sind 800 000 Personen, die bei den Ministerien angestellt sind, die seit dem 22. Dezember kein Geld mehr haben. Bei diesen neun der fünfzehn Ministerien werden nur noch die unentbehrlichen Dienstleistungen angeboten. Der Rest verfügt über Mittel bis Ende des Fiskaljahres im September. Entsprechend werden trotz des partiellen Stillstands drei Viertel der Dienstleistungen erbracht. Von den 800 000 betroffenen Angestellten müssen 420 000 ohne Bezahlung zur Arbeit erscheinen. Alle anderen bleiben zu Hause. Am 11. Januar erhielten sie erstmals keinen Gehaltscheck. Aber nicht nur sie haben die Arbeit niedergelegt.

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