Märkte / Makro

Normalität weit entfernt für Schweizer Gastgeber

Von der Impfkampagne erhofft sich der gebeutelte Tourismussektor eine Rückkehr der globalen Gästeströme. Doch bis sich die Lage im Reisesektor normalisiert, könnte es noch länger dauern.

Ein erfreulicher Effekt der Coronapandemie: Die Schweizer haben ihr eigenes Land als Feriendestination entdeckt. Die Krux: Das reicht bei weitem nicht, um die fernbleibenden Auslandsgäste zu kompensieren. «Das vergangene Jahr war ein Auf und Ab der Gefühle», fasst Simona Altwegg von Zermatt Tourismus die Erfahrung zusammen. Und die Unsicherheit und die Unplanbarkeit halten an.

Nach dem Sommer sah das noch anders aus, als insbesondere Berg- und Randregionen von hohen Besucherzahlen berichteten. Selbst in den Städten herrschte Zuversicht. Die Zimmer waren wieder besetzt, die Restaurationsbetriebe erzielten Umsätze auf ­Vorjahresniveau, wie Thomas Sos, Hotelier des Plattenhof und Townhouse in Zürich, berichtet. Doch «im Herbst brach dann der Boden unter den Füssen wieder weg». Die Städte Genf, Zürich und Basel litten am meisten, aber auch vermeintliche «Coronagewinner» wie Graubünden verzeichneten ein Minus für das Gesamtjahr. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?