Märkte / Devisen

Norwegens Luxusproblem

Die steigenden Energiepreise schwemmen norwegische Kronen in die Staatskasse. Die Notenbank muss darauf reagieren.

Der massive Anstieg der Energiepreise zwingt Norwegens Zentralbank zum Handeln. Erstmals seit dem Jahr 2013 muss sie Devisen erwerben, um die Heimwährung zu schwächen. Das Direktorium der Norges Bank verkauft seit vergangenem Freitag und während des gesamten Monats täglich 2 Mrd. nKr. am Markt.

Die Krone galt seit längerem als attraktiver Kauf für Währungsinvestoren. Norges Bank erhöhte als eine der ersten Notenbanken letzten September die Leitzinsen und verschaffte damit der Krone einen Vorteil. Ausserdem ist sie eine der bekanntesten Rohstoffwährungen und profitiert, dank Norwegens Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee, von steigenden Energiepreisen.

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