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Märkte / Makro

Notenbank ist Damoklesschwert für Japans Aktienmarkt

Martin Fritz, Tokio
Die Indizes Nikkei und Topix hängen weiterhin am schwachen Yen. Der Skandal um den Technologiekonzern Toshiba trübt die Stimmung bisher nicht.

Was mit japanischen Aktien schieflaufen kann, zeigt Toshiba. Jahrelang hatte die Industriegruppe ihren Gewinn frisiert. Milliarden wurden miserabel investiert. Die neue Führung wollte alles besser machen. Nur war die Gewohnheit stärker: Erneut verschwieg man schlechte Nachrichten so lange wie möglich. Ein Sonderverlust von 713 Mrd. Yen (6,3 Mrd. Fr.) im Atomkraftbereich sorgte für eine bilanzielle Kernschmelze. Nun ist gar der Platz im Leitindex Nikkei in Gefahr.

Doch Toshiba hat die Stimmung an der Tokioter Börse nicht getrübt. Denn ausländische Anleger wurden durch die kräftige Abwertung des Yens seit Oktober zurück nach Japan gelockt. Ihr Engagement trieb den Nikkei-Index seit der US-Wahl um 20% nach oben, gemessen am Post-Brexit-Tief von Ende Juni sind es 30%.

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