Märkte / Makro

Notenbanken sorgen vor

Schwedens Zentralbank erhöht ihre Rückstellungen. Andere Institute könnten bald folgen.

Notenbanken stützen seit Jahren die Wirtschaft und sind dabei immer interventionistischer geworden. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) interveniert am Devisenmarkt, damit sich der Franken nicht übermässig aufwertet. Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft Anleihen hoch verschuldeter Mitgliedstaaten auf, um die Risikoaufschläge bei den Marktzinsen gering zu halten. In den USA hegt und pflegt das Federal Reserve (Fed) den Immobilienmarkt, indem es Hypothekenverbriefungen erwirbt.

Bislang ist die Rechnung aufgegangen. Exogene Schocks wurden abgefedert. Allerdings nimmt mit jedem Wertpapierkauf das Risiko in der Bilanz zu. Was unternehmen Notenbanken, um sich selbst vor dem finanziellen Ruin zu schützen? Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?