Märkte / Makro

Notenbanken starten die Entwöhnungskur

Bei der Geldpolitik beginnt der Kurswechsel: Das Fed verkürzt seit Oktober seine Bilanz, die EZB dürfte bald mit Tapering folgen. Was das für die Märkte bedeutet.

Die US-Notenbank Fed macht Ernst. Anfang Monat hat sie mit der Verkürzung ihrer Bilanz begonnen, indem sie fällig werdende Anleihen nicht mehr vollumfänglich durch Neukäufe ersetzt. Damit wagen die amerikanischen Währungshüter einen entscheidenden Schritt in Richtung Normalisierung der Geldpolitik, die seit der Finanzkrise in unbekanntes Territorium vorgestossen war.

Im Markt ist man sich weitgehend einig: Den Notenbanken und ihrer quantitativen Lockerung (Quantitative Easing, QE) ist es zu verdanken, dass die Anleihen- und Aktienmärkte seit fast neun Jahren haussieren. Kein Wunder, fragen sich die Börsianer, welche Konsequenzen der Rückbau dieser Massnahmen (Quantitative Tightening, QT) haben wird.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare