Unternehmen / Gesundheit

Novartis entlässt mehr als jeden zehnten Angestellten

Es sind schwierige Tage für Mitarbeiter des Pharmakonzerns: Allein hierzulande sollen 1400 Jobs entfallen.

Isabel Strassheim

Der Pharmakonzern Novartis (NOVN 83.09 -0.20%) hat am Dienstag seine Mitarbeitenden über die neue Kündigungswelle im Detail informiert: In der Schweiz verlieren mehr als 10% der Angestellten in den nächsten drei Jahren ihren Arbeitsplatz, es geht um die Streichung von bis zu 1400 der derzeit 11’600 Stellen. Betroffen sind sämtliche Standorte.

Zusammenlegung streicht Stellen

Die Schaffung eigenständiger Pharmabereiche erfolgte im Jahr 2000, vier Jahre nach der Fusion von Ciba Geigy mit Sandoz. So wurde die Krebssparte mit eigenem Marketing und Vertrieb ausgestattet. Die Absicht hinter den kostenintensiven Doppelspurigkeiten bestand darin, den kleineren Geschäftseinheiten «grössere Verantwortlichkeiten und schnellere Entscheide» zu ermöglichen. Narasimhan spricht nun von einer «konglomeraten Struktur», die Novartis an der vollen Entfaltung seines Potenzials hindere. 


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