Unternehmen / Gesundheit

EU lässt Novartis’ Zolgensma zu

Flexible Bezahlung erleichtert den Zugang zur Gentherapie.

Babys, die mit dem tödlichen Gendefekt SMA vom Typ 1 geboren werden, können nun auch in Europa auf regulärem Weg Zolgensma erhalten. Die EU-Kommission hat der Gentherapie am Dienstag eine provisorische Zulassung erteilt. Zuvor hatte eine Lotterie für einen beschränkten Zugang gesorgt. In den USA kam die revolutionäre Medizin vor einem Jahr auf den Markt, in Japan im März. 

Novartis erwartet die Zulassung in der Schweiz und weiteren Ländern demnächst. Der Konzern wird den Absatz des weltweit teuersten Medikaments, das in den USA 2,1 Mio. $ kostet, mehr als verdoppeln. Er ist mittelfristig an die Anzahl Babys gebunden, die mit dem Gendefekt zur Welt kommen. In den USA sind es jährlich rund 400, in Europa 550. Im vergangenen Jahr hat Novartis 361 Mio. $ damit umgesetzt. Die Verkäufe sollen gemäss durchschnittlicher Analystenschätzung dieses Jahr bereits 1 Mrd. $ erreichen. 2023 könnten es 2,4 Mrd. $ sein. 

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