Unternehmen / Gesundheit

Novartis profitiert von Verzögerung bei Generika

Analyse | Novartis erhöht ihre Umsatzprognose für 2013. Überraschender Schwachpunkt sind die rückläufigen Margen in der Pharmadivision. Daniel Vasella erhält als Berater weiterhin ein Millionensalär.

Novartis hält, was sie verspricht. Das starke Wachstum, das sich bereits mit dem Abschluss des ersten Quartals gezeigt hatte, setzt sich fort. Auch im zweiten Quartal hat die Pharmagesellschaft die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Hervorzuheben ist das Pharmageschäft (+1% in Lokalwährungen) und Sandoz (+3%), die sich von ihrem Tief erholen konnte und deren Biosimilar-Pipeline vielversprechend aussieht. Insgesamt hält Sandoz sieben Phase-III-Studien mit fünf Molekülen in der Pipeline – mehr als jeder andere Konzern, der sich im Nachahmergeschäft mit biologischen Medikamenten breitmachen möchte.

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Leser-Kommentare

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Gustav Schmid 17.07.2013 - 09:40

Ich finde die beschlossenen Vergütungen an Herrn Vasella unverschämt. Ein Tagessalär von 25000 $ und weitere hohe Zahlungen; ich begreife das nicht.!!!!!

Michael Gerstenberg 17.07.2013 - 10:01

Sofern Herr Vasella tatsächlich noch Beratungshonorare bekommt muss schon die Frage nach Amigoverhältnissen bei Novartis gestellt werden. Das operative Geschäft muss für Herrn Vasella inzwischen tabu sein. Es wirkt abstossend wie sehr dieser Mann noch immer nach ausserordentlichen Bezügen seitens seines bisherigen Arbeitgebers lechzt.