Unternehmen / Gesundheit

Novartis kürzt VR-Bezüge markant

Die Verwaltungsräte des Pharmamultis sollen im Schnitt 21% weniger Honorar erhalten. Präsident Jörg Reinhardt begnügt sich mit 4 Mio. Fr. Daniel Vasella hatte in seinem letzten vollen Amtsjahr 13 Mio. kassiert.

Die neue schweizerische Verordnung gegen übermässige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften (VegüV), besser bekannt als Minder-Initiative, zeigt Wirkung. Wie den am Dienstag den Novartis-Aktionären per Post zugestellten Informationen für die kommende Generalversammlung (GV) zu entnehmen ist, müssen die Verwaltungsratsmitglieder des Pharmakonzerns eine deutliche Reduktion ihrer Bezüge in Kauf nehmen.

Der Vorschlag an die Aktionäre, über den am 25. Februar konsultativ abgestimmt wird, sieht vor, dass jedes der zehn nominierten Verwaltungsratsmitglieder (ohne den Präsidenten) für die Periode von der GV 2014 bis zur GV 2015 im Durchschnitt 406’000 Fr. erhält. Das entspricht einer Reduktion von 21% gegenüber den durchschnittlich in der Vorjahresperiode ausgezahlten 515’000 Fr. Zwischen der GV 2012 und 2013, als der Verwaltungsrat letztmals von Daniel Vasella präsidiert worden war, hatten sich die VR-Mitglieder im Durchschnitt gar 554’000 Fr. gegönnt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?