Unternehmen / Gesundheit

Novartis-Pharmachefin: «Die Zusammenarbeit bei Leqvio ist bahnbrechend»

Marie-France Tschudin erklärt, wie sie den in den USA zugelassenen siRNA-Cholesterinsenker zum Erfolg führen will.

Miriam Kappeler und Rupen Boyadjian

Mit einem Jahr Verzögerung hat die US-Gesundheitsbehörde FDA Leqvio zugelassen. Novartis hat den Cholesterinsenker 2019 mit der Übernahme von The Medicines Co. für fast 10 Mrd. $ erworben. Leqvio beruht auf der siRNA-Technologie, mit der die Produktion des schädlichen LDL-Cholesterins in den Körperzellen unterdrückt wird. Auch im Vertrieb des neuartigen Wirkstoffs will Novartis neue Wege gehen. Im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» erklärt die Leiterin des Bereichs Pharmaceuticals, Marie-France Tschudin, Novartis werde versuchen, Gesundheitsbehörden und Krankenkassen für den breiten Einsatz des Cholesterinsenkers zu gewinnen, statt wie normalerweise üblich die Marketinganstrengungen auf einzelne Ärzte auszurichten (vgl. Textbox unten). Einen ersten Vertrag hat sie mit der britischen Gesundheitsbehörde NHS geschlossen, die als besonders kostenbewusst gilt.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?