Unternehmen / Gesundheit

Novartis setzt neue Ziele

Analyse | Entwicklungspipeline, Aktienrückkauf, Kostensparprogramm: Für den Investorentag hat der Pharmakonzern ein attraktives Paket geschnürt.

Die Ambitionen sind deutlich grösser als die Zuversicht der Investoren. Novartis will das grösste «Unternehmen für Medikamente» werden, die Aktien stehen aber da, wo sie schon vor zwei Jahren waren. Der Pharma­konzern konnte sich weniger als andere als Retter in der Pandemie positionieren. Mehrere Produkte verlieren den Patentschutz, bei den neuen sind die Zweifel an den Aussichten in letzter Zeit gewachsen.

Auch am Investorenevent vom Dienstag wurde der traditionellen Präsentation der Entwicklungspipeline viel Platz eingeräumt. Nicht weniger als 49 Projekte befinden sich in der letzten Entwicklungsphase oder im Zulassungsprozess. Da­hinter folgen 116 in den Phasen I und II. Gemäss Analystenschätzungen ist es das zweitwertvollste Entwicklungsportfolio der Industrie, gemessen am erwarteten Umsatz, den es bis 2026 generieren soll. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?