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Novartis erwirbt Zelltherapie für Coronapatienten

Der Pharmakonzern steigt bei einem zweiten Covid-Medikament ein, dieses Mal für Schwerkranke mit Lungenversagen.

(AWP) Novartis (NOVN 81.37 -1.09%) hat sich von der australischen Mesoblast eine exklusive Lizenz für eine potenzielle Behandlungsmöglichkeit von akutem Lungenversagen gesichert. Die Lizenz- und Kooperationsvereinbarung umfasst die Entwicklung, Vermarktung und Herstellung von Remestemcel-L, erklärte Novartis am Donnerstagabend.

Remestemcel-L sei die erste potenzielle Therapie für akutes Lungenversagen, fachsprachlich auch Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS). In der Vereinbarung eingeschlossen sei auch die Behandlung von ARDS in Zusammenhang mit der Coronakrankheit.

Das Präparat werde derzeit bei ARDS in Verbindung mit Covid-19 in einer laufenden Phase-III-Studie untersucht, erklärte Novartis. Der Pharmakonzern beabsichtige nun, nach deren Abschluss den Start einer zulassungsrelevanten Studie mit Remestemcel-L bei ARDS, das nicht mit Covid-19 in Verbindung stehe.

Novartis zahlt Mesoblast im Rahmen der Vereinbarung 25 Mio. $ vorab und kauft für weitere 25 Mio. $ Mesoblast-Aktien. Zudem werden bei der Erreichung gewisser Meilensteine Zahlungen fällig. Mesoblast wird auch eine Umsatz- oder Gewinnbeteiligung erhalten. Details zu den Meilensteinzahlungen und der Höhe der Erfolgsbeteiligung wurden nicht bekannt gegeben.

Leser-Kommentare

Ulrich Freise 20.11.2020 - 08:27

Um Himmelswillen, nicht aus dem Rückenmark, sondern aus dem Knochenmark !!!

Ulrich Freise 20.11.2020 - 10:49

Schön, dass Sie den Beitrag entsprechend geändert haben in:
Die Zelltherapie von Mesoblast, die aus dem Knochenmark und anderem Gewebe von Spendern ….