Unternehmen / Gesundheit

Novartis hat beim Geld ein Luxusproblem

Analyse | Der Pharmakonzern verkauft seinen Anteil am Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten an GSK. Nun muss er das so erhaltene Geld geschickt investieren.

Novartis macht Nägel mit Köpfen. Der Basler Pharmakonzern verkauft seinen Anteil am OTC-Joint-Venture mit GlaxoSmithKline (GSK). Rund 13 Mrd. $ zahlt Glaxo für die 36,5% am Gemeinschaftsunternehmen für rezeptfreie Medikamente (OTC).

Der Verkauf kommt nicht ganz überraschend. Bereits bei der Gründung des Joint Venture hat GSK ab 2018 eine Option zum Kauf des Novartis-Anteils erhalten. Nicht bekannt war der Preis. Michael Nawrath, Analyst bei der Züricher Kantonalbank, bewertet ihn in Anbetracht des Umsatzwachstums der letzten Jahre und der gegenwärtigen Profitabilität des Joint Venture als fair. Die Bewertung sei konsistent mit den in der GSK-Bilanz ausgewiesenen Vermögenswerten, schreibt zudem UBS-Analyst Michael Leuchten.

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