Unternehmen / Gesundheit

Novartis schont die Schweiz nicht

Analyse | Der Pharmakonzern baut bis 2022 im Heimmarkt jede siebte Stelle ab. Die Massnahmen sind Teil eines globalen Plans.

Schreckensnachricht für die Schweizer Belegschaft von Novartis am Dienstagmorgen: Der Basler Pharmakonzern plant, hierzulande netto 1700 Arbeitsplätze abzubauen. In einer kurzfristig anberaumten Telefonkonferenz betonte CEO Vas Narasimhan, es handle sich nicht um eine isolierte Massnahme, sondern sei Teil weltweiter Bemühungen, das Unternehmen effizienter auszurichten und profitabler zu werden.

Völlig überraschend kommt der Entscheid nicht: 2015 hat Novartis eine globale Produktionsstrategie beschlossen. Als Ziel wurde damals angegeben, die Kostenbasis in der Fertigung 1 Mrd. $ bis 2020 zu senken. Die 68 Produktionswerke weltweit sind nicht genügend ausgelastet. Nachdem der Konzern dieses Jahr konkrete Abbaumassnahmen in den USA, in Japan und Grossbritannien angekündigt hat, ist nun die Schweiz dran.

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