Unternehmen / Gesundheit

Novartis will Bestechungsvorwurf in China untersuchen

Die Novartis-Tochter Alcon soll laut einem Zeitungsbericht Ärzte bestochen haben. Erst im Juli ist der britische Pharmariese GlaxoSmithKline über einen Bestechungsskandal in China gestolpert.

(Reuters) Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will einem Bestechungsvorwurf in China nachgehen. Die Augenheil-Tochter Alcon soll einem Zeitungsbericht zufolge Ärzte bestochen haben. «Alcon toleriert keine Aktivitäten, die den Gesetzen und Vorschriften in den Märkten, in denen wir tätig sind, nicht entsprechen», erklärte Novartis am Dienstag in einer schriftlichen Stellungnahme. Wenn Verdachtsmomente auftauchten, gehe die Firma diesen nach.

Alcon soll an mehr als 200 Krankenhäusern in China Ärzten Geld angeboten haben, um die Verkäufe künstlicher Linsen anzukurbeln, schrieb die Zeitung «The 21st Century Business Herald» unter Berufung auf einen «Zorro» genannten Informanten. Alcon soll ein Forschungsunternehmen mit fingierten Tests beauftragt haben – genannt Erfahrungsberichte von Patienten. Den Ärzten seien dann Zahlungen in Form von Forschungshonoraren angeboten worden.

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